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High-Tech hilft bei degenerativen Netzhauterkrankungen. Von Ulrike Till. SWR2 Campus vom 12.05.2012.
Bei rund einem Viertel aller blinden Menschen sind Schäden an der Netzhaut die Ursache. Der Sehnerv aber, die Datenleitung ins Gehirn, funktioniert noch, und auch jene Hirnareale, die die Signale aus dem Auge verarbeiten, sind noch intakt. In diesen Fällen kann High-Tech-Elektronik dazu beitragen, dass die Betroffenen ihre Umgebung wenigstes schemenhaft wieder wahrnehmen. Pioniere auf diesem Gebiet sind Wissenschaftler an der Universitäts-Augen-Klinik in Tübingen. Auf dem weltgrößten Kongress für Augenforschung in Florida haben sie ihre aktuellen Arbeiten präsentiert. Ulrike Till aber konnte schon vorab im Tübinger Studienzentrum eine ganz neue Methode im praktischen Einsatz anschauen: die Elektrostimulation der Netzhaut:
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Erste Betriebserfahrungen vom deutschen Off-Shore Testfeld Alpha. Von Frank Grotelüschen. SWR2 Campus vom 12.05.2012.
Die Pläne der Bundesregierung sind extrem ehrgeizig: 10.000 Windräder auf hoher See sollen Deutschland ab 2030 mit Strom versorgen. Aber davon standen zu Beginn des Jahres 2012 gerade mal 27. Nur auf dem Papier sieht es etwas besser aus. Genehmigt sind immerhin schon rund 2.000. Woran liegt' s, dass die Windparks nicht so sprießen wie die Spargel derzeit? Am Geld natürlich. Windräder auf hoher See werfen erhebliche technische Probleme auf und die machen die Sache teuer.
Welche Probleme das sind, das wurde in Bremerhaven deutlich. Dort haben Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft erste Erfahrungen mit dem deutschen off-shore Testfeld "alpha ventus" diskutiert. Frank Grotelüschen war für uns dabei.
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Die Vorschläge eines Bonner Rechtsprofessors. Von Anja Braun. SWR2 Campus vom 12.05.2012.
Der Promotionsausschuss der Universität Düsseldorf wird sich wohl demnächst mit der Doktorarbeit von Annette Schavan befassen müssen. Sie selbst hat darum gebeten, nachdem ihr im Internet Plagiate vorgeworfen worden waren. Und wie immer das Urteil dieses Gremiums auch ausfallen mag, der Imageschaden für die Bundesbildungsministerin ist schon jetzt enorm. Nun hat der Bonner Rechtsprofessor Wolfgang Löwer einen originellen Vorschlag gemacht: Er fordert eine Verjährungsfrist für Plagiate. Wolfgang Löwer lehrt Öffentliches Recht und speziell Wissenschaftsrecht an der Uni Bonn und ist zugleich Mitglied im Ombudsgremium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das sich regelmäßig mit wissenschaftlichem Fehlverhalten befasst. Anja Braun hat mit ihm gesprochen.
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Fraunhofer-Forscher setzen auf Kunststoff und Keramik. Von Klaus Herbst. SWR2 Campus vom 12.05.2012.
Rund 200.000 künstliche Hüftgelenke werden allein in Deutschland pro Jahr implantiert. Seit gut 50 Jahren gibt es diese segensreichen Prothesen und die Erfahrungen damit sind überwiegend positiv. Etwa drei Viertel der Implantate funktionieren auch nach 25 Jahren noch einwandfrei. Ein beträchtlicher Teil muss jedoch schon nach weniger als 10 Jahren ersetzt werden, entweder weil sich die Prothese gelockert hat oder weil Abrieb aus dem künstlichen Gelenk Entzündungen und andere Komplikationen hervorruft. Abhilfe könnten u. a. bessere Materialien schaffen, die weniger verschleißen und die sich mit dem umgebenden Gewebe besser vertragen. Und genau daran wird am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart gearbeitet. Klaus Herbst hat die Forscher besucht:
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Experten beraten über die Internationale Raumstation. Von Markus Bohn. SWR2 Campus vom 05.05.2012. Moderator im Gespräch mit Dirk Lorenzen
"Forschung zum Nutzen der Menschheit"- unter diesem etwas hochtrabenden Motto beraten in Berlin Experten über die Internationale Raumstation. Alle, die bei diesem größten Forschungsprojekt der Menschheit mitmachen, sind an der Spree vertreten, also die USA, Russland, Japan, Kanada und die Mitgliedsstaaten der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Gemeinsam wollen sie die bisherige Forschungsarbeit auf der ISS bilanzieren und über künftige Projekte beraten.